AIM Logo


HomeProdukte und LeistungenUnternehmenKontakt
Rechtliche Hintergründe

In der Nutztierhaltung ist der Einsatz von Antiinfektiva zur Behandlung von Erkrankungen unerlässlich. Allerdings ist dabei zu beachten, dass behandelte Tiere die verabreichten Antiinfektiva über Harn, Kot und auch über die Milch unverändert wie auch in veränderter Form wieder ausscheiden. Gerade bei der Mastitisbehandlung werden Antibiotika und andere Antiinfektiva direkt ins Euter gegeben und somit auch mit der Milch ausgeschieden. Folglich ist während und für einen gewissen Zeitraum auch nach Abschluss einer Behandlung mit Antiinfektiva eine Kontamination der Milch unvermeidbar. Aus diesem Grund sind bei der Anwendung von Tierarzneimitteln Wartezeiten bis zur nächsten Milchablieferung gesetzlich festgesetzt.

Innerhalb der Europäischen Union wurden, zum Schutz des Verbrauchers vor toxikologischen Risiken, mit der Verordnung (EG) Nr. 470/2009 vom 06.05.2009 europaweit einheitliche Höchstmengen (MRL = Maximum Residue Limit) für Tierarzneimittel-Rückstände in Lebensmitteln tierischen Ursprungs und damit auch in der Milch festgelegt. Entsprechend darf Milch nur dann in den Verkehr gebracht werden, wenn die festgelegten Höchstmengen nicht überschritten werden.

Für den qualitativen Nachweis von Antibiotika und Sulfonamiden in Rohmilch und wärmebehandelter Milch wurde in der Entscheidung der Kommission (91/180/EWG) ein mikrobiologischer Hemmstofftest beschrieben, der grundsätzlich den Testkeim Geobacillus stearothermophilus var. calidolactis enthalten muss. Ein solches Verfahren ist der Brillantschwarz-Reduktionstest (BRT).
Hemmstofftestsysteme
Informationen
Informationen
Informationen
BRT Hemmstofftest
Informationen
BRT Hemmstofftest T
Informationen
BRT MRL-Suchtest
Informationen
Rechtliche Hintergründe
Informationen
Kontrollstandards
Informationen
BRT Incubator & BRT Scan
Informationen
Beratung und Schulung
Informationen
Auftragsanalyse
Informationen
Hemmstoff Ringtest
Informationen